Körpersprache im Vorstellungsgespräch
Die Körpersprache des Bewerbers spielt bei Vorstellungsgesprächen eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Personalleiter nehmen nonverbale Signale unbewusst wahr und beziehen diese bei der Beurteilung des Bewerbers mit ein. Wie die Informationen, die Sie bezüglich Ihrer Qualifikation und Eignung für die ausgeschriebene Stelle vermitteln, bei dem Personaler ankommen, hängt davon ab, wie Ihre Gestik, Mimik, Körperhaltung und Stimme das Gesagte unterstützen und welchen Eindruck sie durch Ihre nonverbale Kommunikation von sich vermitteln.
Wichtig ist, dass Ihre Körpersprache authentisch ist, also das Gesagte unterstreicht und zu Ihnen passt. Eine einstudierte Gestik und Mimik wird schnell als solche erkannt und wirkt aufgesetzt. Außerdem ist nur ein Teil unserer Körpersprache von uns bewusst steuerbar. Die restlichen nonverbalen Signale werden unbewusst gesendet oder stellen Reflexbewegungen dar.
Es kann aber hilfreich sein, ein Probe-Bewerbungsgespräch auf Video aufzunehmen, damit Sie sich der eigenen Körpersprache bewusst werden und problematische nonverbale Signale, die Sie in Stresssituationen senden (z. B. hektisches Gestikulieren mit den Händen oder eine sehr hohe, angespannte Stimmlage), erkennen und diesen von Vorneherein entgegensteuern können. Die Rückmeldung von Freunden und Bekannten kann ebenfalls dabei helfen, herauszufinden, was Ihre Körpersprache über Sie verrät.
Die folgenden Tipps können Ihnen helfen, beim Vorstellungsgespräch überzeugend aufzutreten.
