Wie erkläre ich Lücken im Lebenslauf?

Unternehmen erwarten hier eine plausible Erklärung und keine Ausrede. Wie für da gesamte Vorstellungsgespräch, gilt auch hier die Devise: Seien Sie so authentisch wie möglich. Sollten Sie eine Lücke im Lebenslauf haben, wird diese bereits in den Bewerbungsunterlagen offensichtlich. Der Personaler wird Sie dann in jedem Fall danach fragen. Am besten bereiten Sie sich schon vorher zu Hause auf diese Situation vor. Eine Möglichkeit, zu der einige Personalverantwortliche raten, ist, die Lücke bereits proaktiv in den Bewerbungsunterlagen anzusprechen. Bei längeren Begründungen eignet sich hierfür die "3. Seite". Ob Sie sich für diese Variante entscheiden oder es lieber im Bewerbungsgespräch "darauf ankommen lassen" möchten, bleibt Ihnen überlassen.

Die meisten Bewerber brauchen vor dieser Frage auch keine Angst zu haben - zumindest dann nicht, wenn sie diese Zeit genutzt haben. Oft sind es diese Lücken, die einen Bewerber erst interessant machen. Dabei ist es ganz egal, ob Sie die Zeit für eine Weltumsegelung, eine Wanderung auf dem Jakobsweg oder die Kindererziehung genutzt haben. Auch wenn die Lücke durch eine Krankheit zu Stande gekommen ist, sollten Sie ehrlich sein. Bloßes "Rumgammeln" kommt in den allermeisten Fällen eher nicht so gut an. Überlegen Sie sich in diesem Fall, was Sie sonst noch in der Zeit gemacht haben und versuchen Sie, dies im Gespräch hervorzuheben. Vielleicht haben Sie ja gejobbt, sich beruflich umorientiert oder die Zeit genutzt, um einem Hobby nachzugehen. Versuchen Sie sich in ein möglichst gutes Licht zu rücken, ohne dabei zu lügen.

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